Bericht von der Bläserfreizeit 2013 Sondershausen

Bläserrüstzeit 2013: Der Posaunenchor in Sondershausen

Am 3.10.2013 starteten fast alle Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores (von unter 10 bis über 60) zu einem verlängerten Probenwochenende nach Thüringen.

Wir waren in der Landesmusikakademie Sondershausen untergebracht, dort haben wir uns sehr wohl gefühlt. Die Probenräume waren toll ausgestattet, das Essen war lecker, die Zimmer konnten mit guten Hotels mithalten, das Gelände rund um das Schloss war wunderschön; insgesamt eine feine Sache!

Nach unserer Ankunft aßen wir Mittag, danach bezogen wir unsere Zimmer und erkundeten bei einem Spaziergang das Gelände der Musikakademie – bei wunderschönem Sonnenschein! Anschließend an ein gemeinsames Kaffeetrinken gab es die erste Probe. Nach dem Abendessen wurde erneut musiziert, gegen 20.30 Uhr machten wir Feierabend und trafen uns im Gemeinschaftsraum zu Spiel und Spaß mit Knabberzeug und Getränken.

Nach einem leckeren Frühstück um 8.00 Uhr musizierten wir am Freitag bis zum Mittagessen, mehr oder weniger ohne Pause :-) . Vor dem Essen hatten wir die Gelegenheit, eine Besonderheit zu besichtigen; eine von nur noch zwei in Europa existierenden goldenen Kutschen, die mit einem Versicherungswert von 10 Millionen € im Schloss von Sondershausen steht: beeindruckend!

Um 14.00 Uhr fuhren die meisten von uns zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora, andere fuhren mit den jüngeren Kindern zu einem Affenberg; Ronja, Jonathan und Florian waren begeistert! Vor und nach dem Abendessen wurde wieder fleißig geprobt, danach gab es erneut einen entspannten Abend in fröhlicher Runde.

Am Samstag fand nach dem Frühstück eine längere Registerprobe statt, um sich - in Hoch- und Tiefstimmen getrennt - mit einem für uns sehr anspruchsvollen Stück auseinanderzusetzen. Jörg hatte es uns als „Granate“ angekündigt, viele von uns haute der erste Blick auf die Einzelstimmennoten auch wirklich fast um. Zu unser aller Freude stellten wir aber bei der Tuttiprobe fest, dass dieser Kanon von Johann Pachelbel nicht unbezwingbar sein wird. Die eine oder andere Übungsstunde werden wir aber noch damit zubringen dürfen! (Christian Müller meinte, er rechnet in Tagen!!!)

Nachmittags entspannten wir uns bei einem für alle interessanten Ausflug zur Barbarossahöhle, inclusive Privataudienz beim Rotbart! (Dank an Jörg für diese nette Überraschung) Vor und nach dem Abendessen übten wir weiter an unseren Stücken, die der Chorleiter sich für  Sondershausen vorgenommen hatte. Draußen verpassten wir nichts, es regnete den ganzen Tag! Bei der abendlichen Generalprobe für den Gottesdienst am nächsten Tag stellten wir erfreut fest, dass wir tatsächlich zwei neue Stücke als Aus- und Eingangsmusik spielen konnten! Den Abend gestalteten wir genauso nett wie die anderen davor, nur waren leider unsere Mitbläser aus Sülbeck abgefahren, da sie am nächsten Tag zum Gottesdienst zu Hause sein mussten.

Am Sonntag spielten wir in der wunderschönen Trinitatiskirche von Sondershausen zum Erntedankgottesdienst einige Choräle, das Preludio von Antonio Vivaldi und „Der Frieden gibt in den Höh’n/ Ose schalom bimromav“ von Christoph Georgii. Wir waren nicht nur von der schönen Kirche, sondern auch von der wunderbaren Akustik und der eindrucksvollen Orgel begeistert.

Anschließend räumten alle ihre Zimmer und nach dem Mittagessen fuhren wir zurück nach Großenheidorn. Dort wurde das Gepäck aus dem Anhänger verteilt, noch einmal festgestellt, wie schön dieses Wochenende war und dann die endgültige Heimreise angetreten.

Vielen Dank sagen die Bläserinnen und Bläser an ihren Chorleiter Jörg Nickel für: - die gute Idee, dorthin zu fahren, - eine wie immer tolle Organisation, - die gute Auswahl der Musikstücke und - das hohe Lob: „Das war schon ganz nett!“ Wir wissen das zu schätzen und kommen gern am nächsten Mittwoch zur nächsten Probe!!! DANKE

(Artikel: Sabine Müller - Fotos: Martin Rohkamm)