Posaunenchorrüstzeit 2016 - Friends for life

Vom 29. – 31. Januar waren 27 Mitglieder unseres Posaunenchores in Bergkirchen.

 

Für einige war es die erste Teilnahme, für andere bereits eine liebgewordene Tradition in den Zeugnisferien. Am Freitag wurden um 10.00 Uhr die Zimmer bezogen und nach der Begrüßung der Teilnehmer und Dozenten begann um 11.00 Uhr die Rüstzeit mit einem gemeinsamen Einblasen.

Im Anschluss daran wurde die erste von vielen Registerproben durchgeführt. Dabei üben die hohen und  tiefen Stimmen getrennt voneinander, um auf diese Weise besser auf die jeweiligen „Spezialitäten“ der Stimmen eingehen zu können. Für Sopran und Alt hatten wir das große Glück, von Henning Herzog, dem Landesposaunenwart aus dem Bezirk Hannover, sehr fachkundige Unterstützung zu erhalten. Tenor und Bass freuten sich nun schon zum wiederholten Mal über die wertvollen musikalischen Hinweise von Ruben Dura, einem Berufstubisten. Beide Dozenten haben unseren Chorleiter bei den Proben unterstützt, so dass die wunderschönen Musikstücke, die Jörg auch in diesem Jahr wieder ausgewählt hat, viel intensiver in kleineren Gruppen geübt und erarbeitet werden konnten. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl: „Jesus bleibet meine Freude“ von einem der bekanntesten Komponisten – Johann Sebastian Bach, als Kontrast dazu „One moment in time“ – gesungen von Whitney Houston und das Stück des bei uns beliebten niederländischen Komponisten Jacob de Haan, das dem Jahreskonzert 2016 seinen Namen gibt – „Friends for life“!

Neben den getrennt stattfindenden Übungsphasen gab es auch immer wieder „Tuttiproben“ – mit allen vier Stimmen. Diese wurden nur von einem der drei Leiter durchgeführt, dadurch gab es für viele unserer zuletzt hinzugekommenen Jungbläser die Möglichkeit, eine Stunde Einzelunterricht bei den anderen Dozenten zu erhalten. Das ist ein wichtiger Aspekt beim Übergang in den Hauptchor, um auf diese Weise Fragen oder kleinere technische Probleme gezielt besprechen zu können. Insgesamt waren die „alten Hasen“ sehr beeindruckt, wie gut die ehemaligen Jungbläser mitgehalten haben. Ohnehin waren es wieder 3 sehr effektive und harmonische Tage, bei denen auch Zeit für Geselligkeit vorhanden war. Unsere Jüngste zeigte einigen, wie man beim Tischtennis punkten kann, abends zeigten unsere Ältesten, dass sie nicht nur gut musizieren können, sondern auch beim Skat oder anderen Spielen mit Eifer dabei sind. Wie immer wurde im Aufenthaltsraum viel  erzählt, gespielt und gelacht.

Besonders erwähnen möchte ich auch die schönen Abendandachten von Daniela und Sabine, die uns in gemütlicher Atmosphäre bei Kerzenschein zum Nachdenken über die tiefere Bedeutung von „Andenken“ und über die wertvolle Wirkung eines kostenlosen aber kostbaren Lächelns anregten. Das Morgenlob, das uns auf den neuen Tag einstimmte, hatte Jörg übernommen, genauso wie er – inzwischen auch schon traditionell – die letzten Schlafmützen mit Chorälen, die er für alle gut hörbar mit seiner Posaune im Hausflur spielte, aus den Betten geholt hat.

Auch unsere beiden Nachwuchschorleiter Leonard und Isabel konnten wieder wertvolle Erfahrungen sammeln, indem sie das morgendliche Einblasen mit Aufwärmgymnastik und Übungen zu Tonleitern, Lautstärke und Atmung geplant und durchgeführt haben.

Obwohl einige beim Mittagessen am Sonntag (Die Verpflegung war wieder hervorragend!) das Gefühl hatten, dass nach dem vielen Musizieren etwas mit ihrer Lippe oder den Zähnen nicht stimmt, waren sich beim Abschlussgespräch alle einig, dass es wieder ein sehr schönes Gemeinschaftserlebnis war und unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden muss.

Alle Teilnehmer sind wieder etwas enger zusammengerückt und zwar nicht nur wörtlich wegen der steigenden Teilnehmerzahl im Chor, sondern auf dem Weg zu „Friends for life“, auf dem Weg zu Freunden fürs Leben!