2000 - Bläserkreis

In der „Bläserklause“ im Jahr 2002, von links nach rechts: Heinrich Waßmann († 21.08.2006), Kurt Kostbar, Jochen Förster, Günther Wilkening, Rudolf Krüger, Siegfried Gleue und Herbert Rumpel

Da zwischenzeitlich - neben der kirchlichen Musik - Volksmusik mehr und mehr in den Vordergrund rückte, sahen sich die Bläser nicht mehr als rein kirchlicher Posaunenchor an. Es fand insofern eine Abspaltung statt, als das sich die verbliebenen Mitglieder nunmehr auch als „Bläserkreis im Posaunenchor Großenheidorn“ verstanden.

Die wichtigsten Auftritte im Laufe eines jeden Jahres sind seitdem die Teilnahme an Gottesdiensten, nicht zu vergessen den jährlichen Himmelfahrtsgottesdienst im Freien, die bereits oben genannten Veranstaltungen am Volkstrauertag, Totensonntag und Heiligabend.
Hinzugekommen sind Aufführungen auf dem gemeindlichen Weihnachtsmarkt wie auch das Blasen im Großenheidorner Pflegeheim am Heiligabend.

Weihnachtliche Klänge am Heiligabend brachte man von 1970 bis 1990 auch den verbliebenen Soldaten des Fliegerhorstes Wunstorf, die über die Feiertage nicht nach Hause fahren durften.

Heilig Abend auf dem Fliegerhorst Wunstorf,
von Links nach Rechts: Jochen Förster, Kurt Kostbar, Karl Klever ( † ), Siegfried Gleue,
Günther Wilkening, Alfred Pekrul ( † 24.11.1994 ), Ewald Schultz

Neben dem eigentlichen Blasen der Instrumente und gemeinschaftlichen Einüben von Musikstücken, gibt es bis heute zahlreiche gemeinsame Freizeitveranstaltungen der Bläser. So werden beispielsweise verschiedene Ausflüge und auch Fahrten unternommen.


Seit den 90’er Jahren festigte sich der Bestand des Bläserkreises mehr und mehr. An dieser Stelle sollen vor allem zwei Mitglieder Erwähnung finden, die durch ihre engagierte Beteiligung die Arbeit des Bläserkreises besonders bereichern:

Heinz Krömer - Mitglied des Posaunenchores Meerbeck - ist seit 1997 die helfende 1. Stimme im Posaunenchor Großenheidorn. Er hilft stets dann, wenn es stimmenmäßig erforderlich ist, und begleitet unseren Posaunenchor daneben regelmäßig bei den Übungsstunden. Seine Fähigkeiten und Kenntnisse hat er bis heute insbesondere auch bei der Umarbeitung oder Umkomponierung von Vortragsstücken eingebracht.

Rudolf Krüger - gebürtiger Großenheidorner – war zunächst seit 1954 Mitglied im Posaunenchor Großenheidorn, musste seine Mitwirkung jedoch 1970 berufs- und wohnortbedingt aufgeben. Seit 1998 ist es ihm dann möglich, trotz seines weit entfernten Wohnortes Bückeburg, wieder im Posaunenchor Großenheidorn mitzuwirken. Für ihn ist es „Ehrensache“, den anderen Mitgliedern etwaiges fehlendes Verständnis des Notentaktaufbaus zu vermitteln und den weiteren Werdegang des Posaunenchores Großenheidorn auch künftig positiv zu begleiten.


Seit August 2008 besteht der Posaunenchor aus zwei weiblichen und sechs männlichen Bläsern. Als besondere Neuerung ist zudem am 01. September 2008 eine „offizielle“ Leitung eingeführt worden: Der Dirigent Jörg Nickel hat die Aufgabe übernommen, die Bläserinnen und Bläser nicht nur bei den Übungsabenden und Auftritten anzuleiten und zu unterstützen.
Sein Ziel ist es zunächst, den ältesten Posaunenchor in der Schaumburg-Lippischen Landeskirche auf das im September 2009 anstehende 140jährige Jubiläum einzuüben

Weiterhin ist ihm aber vor allem auch die Nachwuchsausbildung wichtig. Dabei spielt das Alter der sogenannten Jungbläser keine Rolle, zwischen 6 bis 66 Jahre kann jeder mit dem Einüben eines Blasinstruments beginnen. Der Posaunenchor ist stets offen für neue Mitglieder – gleich welchen Alters – die die musikalische Arbeit unterstützen möchten.
In der Vorbereitungszeit zum 140jährigen Jubiläum hat sich die Mitgliederzahl des Posaunenchores wesentlich erhöht. Er besteht
jetzt, Stand August 2009, aus vier weiblichen und elf männlichen Bläsern, einschließlich Dirigenten.